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Willkommen auf der Homepage von Francesc Hervada-Sala.

C

Geschrieben am 25.2.10

Die Programmiersprache C ist nach wie vor unübertroffen. Ihre heutigen Nachzügler sind Luxuskarrossen, die den Insassen aus der Realität entziehen und in eine Traumwelt versetzen. C ist hingegen knapp, sachlich und genau. Sie täuscht keine abstrakte Welt aus Objekten oder Funktionen oder Listen oder was auch immer vor, sondern gibt Zugang zur realen Welt einer Von-Neumann-Architektur mit einer generalisierten Machinensprache. In den letzten Jahren blasen wir nur den goldenen Käfig immer weiter auf. Zu den Würzeln sollten wir zurückkehren, aus C wieder schöpfen, ihre mehrfachen, inzwischen verlorengegangenen Ansätze wieder aufnehmen und vertiefen.

Größter Wunsch

Geschrieben am 9.2.10

Desideratum summum wäre — empfinde ich jetzt — in einer Zeit zu wohnen, die auf Wirklichkeit und Geist den größten Wert legte, so wie man es in den besten Jahren der Aufklärung erlebt hat. Ach — würden die Menschen so wie vor zwei Jahrhunderten den eingenen sozialen Fortschritt mit der eigenen Bildung einher gehen sehen, täten sie sich zusammen, um Erfahrungen und neue Erkenntnisse auszutauschen, fänden sie das Unbekannte aufregend und bemühten sich, es zu erobern... was wären das für schöne Lebensjahre. Und doch sitzen wir hier regungslos, Luxuskinder, denen alles vergönnt ist, die jeden Tag mit der ganzen Welt reden könnten, hätten sie nur etwas zu sagen, die neue Kontinente entdecken, das Horizont ausweitern könnten, würde die Langeweile sie nicht verzehren.

Astrologie

Geschrieben am 8.2.10

Herr Volker H. Schendel versuchte in einem Vortrag zeigenverstecken (am 22. November 2008 auf dem Symposium für Astrologie in Zürich unter dem Titel „Astrologie — Königin der Wissenschaften oder Schmuddelkind der Gesellschaft — oder: Astrologie, Opfer der Wissenschaftlichen Inquisition — eine wissenschaftstheoretische Betrachtung”, erhältlich auf lulu.com)

(am 22. November 2008 auf dem Symposium für Astrologie in Zürich unter dem Titel „Astrologie — Königin der Wissenschaften oder Schmuddelkind der Gesellschaft — oder: Astrologie, Opfer der Wissenschaftlichen Inquisition — eine wissenschaftstheoretische Betrachtung”, erhältlich auf lulu.com)
die Astrologie von den Angriffen seitens der Wissenschaft dadurch zu verteidigen, dass er der Wissenschaft die Wahrheit abspricht. Da fällt man in den Denkfehler in der entgegengesetzten Richtung: die einen glauben, die Wissenschaft habe „die Wahrheit”, die anderen glauben, die Wissenschaft sei falsch und rage über anderen Ansätzen, die das Wissen suchen, nicht heraus. Selbstverständlich ist das wissenschaftliche Wissen zu jedem Zeitpunkt falsch, denn es wird zu einem späteren Zeitpunk revidiert werden. Das macht das wissenschaftliche Wissen aber nicht zu einem willkürlichen Wissen, es ist ein gesichertes Wissen, wobei hier die „Sicherheit” mit Vorsicht zu genießen ist. Das wohlverstandene wissenschaftliche Unternehmen bildet ein Korpus aus gesammelten Erkenntnissen und aufgestellten Thesen, dieses Korpus wird dann angewendet, kritisch gesichtet und geprüft. Über dieses Korpus zu verfügen, hat einen großen Wert und gibt uns eine Art Sicherheit. Das Korpus besteht nicht aus „Vorstellungen”, sondern aus formalen Aussagen. Wenn sich Wissenschaftler aufregen und gegen das mobil machen, was sie für einen unaufgeklärten Rückgang in der Astrologie halten, dann vermitteln sie damit keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern seine persönlichen Anschauungen. Wissenschaftler zu sein, ist keine Garantie für gute Anschauungen, das gibt die Wissenschaft von sich nicht aus.

Auf der andere Seite schlägt Herr Schendel jedoch vor, die Astrologie als eine Geisteswissenschaft zu betreiben. Das ist wieder der falsche Ansatz, wenn damit gemeint ist, Astrologie soll nur als Geisteswissenschaft betrieben werden. Wir sollten uns darüber im klaren werden, dass Wissenschaft nicht die einzig gültige Art ist, Wissen anzustreben. Wissenschaft ist nur eins unter anderen Ansätzen, jedoch ein ausgezeichneter, in der menschlichen logischen Fähigkeit begründeter Ansatz, der dem Menschen etwas besonderes bringen kann und soll, wenn er sauber getrennt von den anderen verfolgt wird. Doch Wissenschaft ist nicht mit Wissen gleichzusetzen und wir sollen nicht aus allem eine Wissenschaft machen wollen. Wir sollten eher darauf aus sein, die ganze Fülle der menschlichen Anlagen auszuschöpfen.

neuanfang

Geschrieben am 7.2.10

So. Fangen wir nochmal von vorne an. Alte Webseiten bis auf eine — die aktuelle — entfernt. Neue Projekte, neues Gefühl brauchen neue Seiten. Die Designs weggeworfen, alles aufs Minimum reduziert. Schauen wir mal, wie es weiter geht.

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